Hilfsstoffe & Additive

SaM-Power entwickelt und produziert Hilfsstoffe und Additive für alle Phasen der Biogas-Produktion. Von der Vorbereitung landwirtschaftlicher Flächen für den späteren Substratpflanzen-Anbau, über natürlich-biologische Wachstumsförderung und zielorientierte Silageimpfungen, bis hin zu individuellen und standardisierten Spurenelementlösungen, Enzymen und ergänzenden Breitbandtonika zur Intensivierung mikrobieller Verstoffwechselung.

Unterschieden wird zwischen konventionell chemisch-biologischen und den neu entwickelten natürlich-biologischen Ad Natura-Produkten. Die Natur-nahen Erzeugnisse funktionieren auf der Basis von gentechnisch unveränderten, speziell selektiert und gezüchteten Bakterienstämmen, Laktobazillen und Proteinen.

Weiterführende Informationen zu Anwendungsgebieten, Inhaltsstoffen und Wirkungsweise der einzelnen Produkte finden Sie unter dem Button Hilfsstoffe & Additive.

Spurenelemente: Wer benötigt Sie?

Eine Biogasanlage, und das, was darin passiert, ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Die allgemeine Anwendung von pauschalisierten Richtwerten ist daher unbedingt mit Vorsicht zu genießen. Auch lassen sich Maßnahmen und Erkenntnisse von Nachbar-Anlagen nicht 1:1 auf die eigene Anlage übertragen. Gleiches gilt für den Einsatz von standardisierten Spurenelement- und Enzym-Lösungen, die als Additive dem Biogas-Prozess zugeführt werden. Hier gilt die Regel: je präziser ein Produkt eingestellt ist und je genauer die Dosierung, desto höher der wirtschaftliche Erfolg.

Die Genauigkeit der Dosierung hängt im Wesentlichen von der Präzision der Analyseabfragen und –ergebnisse an. Sie bilden die Basis für die Anlagenspezifische Formulierung einer optimalen Dosis. OptiMax ist der Markenname für die flüssigen essentiellen Spurenelemente aus dem Hause Sam Power, die Wachstumsgeschwindigkeit, Zellaktivität und Stoffwechselprozesse der Mikroorganismen deutlich verbessern. Durch ihren Aggregatzustand erreichen Sie eine maximale Verfügbarkeit und lassen sich wesentlich präziser und sicherer dosieren als ein granuliertes Produkt. OptiMax Individuell wird exakt nach den aktuellen Analysedaten der jeweiligen BGA zusammen- und individuell hergestellt. Es maximiert den Biogas-Prozessoptimierungserfolg.

Enzyme: Energie sparen auf Biologisch

Enzyme helfen durch ihre hydrolytische, Cellulose und Hemicellulose-spaltende Wirkungsweise Fasern und Substrate schneller und intensiver aufzuschließen

Für welche Anlagen ist die Verwendung von Enzymen sinnvoll? Welche Enzyme, welche Reinheit sollte man nehmen? Wie viel Enzyme sollte man zugeben? Was ist beim Einsatz von Enzymen zu beachten? Professionelle Biogas-Prozess-Optimierer geben schnell, kompetent und kostenlos Auskunft über die Sinnhaftigkeit eines Enzymeinsatzes.

Da die Biologie in jedem Fermenter eine eigene ist, hält SaM-Power auch im Enzymbereich unter dem Markennamen Hydrozym ein ganzes Portfolio vor. In einer vom Fraunhofer Institut durchgeführten Studie über in Deutschland erhältliche Markenenzyme wurde bei Hydrozym die höchste Enzymaktivität gemessen.

SaM-Power bietet mit seinen Markenprodukten: Hydrozym, Hydrozym Redux und Hydrozym GPS ein bewährtes und hochwirksames Enzymprogramm für nahezu alle Anwendungsbereiche. Welches Präparat für welche Anlage und in welcher Dosierung das Sinnvollste ist, kann ein Biogas-Prozess-Optimierer verständlich erklären.

Eisen zur Chemischen Entschwefelung

Elemente wie Sulfid und Schwefelwasserstoff stören den biologischen Prozess in der Biogasanlage. Das wissen Sie als Betreiber selbst am besten. Bei der Wahl des Entschwefelungsverfahrens gibt es verschiedene Meinungen. Es gilt: je früher diese Störstoffe gebunden werden, desto besser für den biologischen Prozess und die Anlage. Das ist mit ein Grund dafür, dass interne chemische Entschwefelungsverfahren, insbesondere solche auf Basis von Eisenoxidhydrat, hauptsächlich am Markt eingesetzt werden. Im Gegensatz zur biologischen Entschwefelung mit Sauerstoff, die aus dem fertigen Biogas den Schwefelwasserstoff entfernt, wird bei der chemischen Entschwefelung mit Eisenhydroxid das in der Flüssigphase im Fermenter vorliegende Sulfid, eine Vorstufe des Schwefelwasserstoffs, gebunden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die durch die Substrate eingebrachten Spurenelemente dadurch eine höhere Verfügbarkeit vorhalten können.

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